Ort des Gemeinsamen Lernens | Inklusion

Fördern und Fordern

Seit dem Schuljahr 2014/2015 sind wir Ort des Gemeinsamen Lernens. Bei uns werden Kinder mit und ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gemeinsam unterrichtet. Dazu haben wir eine Sonderpädagogin, Frau Wahl, fest an unserer Schule. Sie unterstützt alle Kinder, die Förderung benötigen, auch dann, wenn es sich lediglich um eine vorübergehende Lernschwäche handelt. Sie arbeitet eng mit den Klassen- und Fachlehrerinnen zusammen, berät und unterstützt sie. Ebenso berät sie Eltern.

 

Kinder, die zusätzliche Förderung benötigen, gehen in einer oder mehreren Stunden in der Woche zur Sonderpädagogin in den Förderraum und arbeiten dort in Kleingruppen (4 bis 8 Kinder) in den Bereichen, die unterstützt werden müssen. Sobald der Rückstand aufgeholt ist, endet diese Förderung.

 

Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden durchgehend und intensiv begleitet.

 

Unser Schwerpunkt liegt in der präventiven Arbeit. Wir wollen die Kinder so früh wie möglich unterstützen, bevor die Schwierigkeiten groß werden.

 

Unterstützt wird unsere Sonderpädagogin Frau Wahl bei ihrer Arbeit durch unsere Schulsozialarbeiterin Frau Giebeler sowie durch Frau Hochheimer, sie wird gerade zur Sonderpädagogin ausgebildet.

 

Auch die Förderung von Kindern mit besonderen Fähigkeiten liegt uns am Herzen. Viele Aspekte des Unterrichts, z.B. das Erstellen von Lernplakaten und das Halten von Referaten lassen Raum für besondere Begabungen. Aber auch individuelle Aufgabenstellungen wie Werkstattaufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Knobelaufgaben, besondere Einstellungen beim Arbeiten mit dem Computer sowie die Vorabrecherche zu einem Thema geben Kindern die Möglichkeit, ihre Begabungen zu nutzen und zu entwickeln.

Kinder ohne Deutschkenntnisse

Kinder, die ohne Deutschkenntnisse zu uns kommen, werden fest in einer Klasse aufgenommen. Sie nehmen dort weitgehend am Unterricht teil und erhalten ein vielfältiges Förderangebot. Sie erhalten Deutsch-Förderunterricht in einer Kleingruppe (4 bis 8 Kinder), um einen guten Zugang zur deutschen Sprache und Schrift zu bekommen.

 

Auch eine Förderung in Mathematik ist bei Bedarf möglich.